Off to Uzbekistan…
von Patrick um 00:12 Uhr in Internes, Lesen
Bald geht es los nach Usbekistan. Entgegen meinen Gepflogenheiten, von Reisen unterwegs auf »kammerflimmern« zu berichten, werde ich diesmal wohl eine Ausnahme machen (müssen). Zum einen bin ich mir nicht sicher, wie gut die Internetabdeckung in Zentralasien generell und in Usbekistan im Speziellen ist, zum anderen bin ich mir ebenfalls nicht sicher, wie viel Zeit ich dafür tatsächlich haben würde. Denn noch eine Premiere gibt es: zum ersten Mal organisiere ich meine Reise nicht komplett selbst.
Kleine Katastrophen, Folge #?@
von Patrick um 21:58 Uhr in Lesen
Ich habe dieses Jahr irgendwie zunehmend weniger Glück. Erst Probleme mit meiner Speicherkarte und damit verbundenem Datenverlust im Urlaub, dann das Bonner Unwetter, das mir die Wohnung und den Keller unter Wasser setzt. Gestern gab es dann eine Fortsetzung im elektronischen Bereich. Das Leben beweist gelegentlich Talent für zynischen Humor…
Die Kurzform: Beim versuchten Einbau einer 500 GB-Festplatte als Backup-Medium (also um die Daten meiner anderen Festplatten darauf sicher zu können) ist mir eine der Festplatten, die ich eigentlich sichern wollte, durchgebrannt. Die Backup-Platte ließ sich leider nicht zu einem Betrieb bewegen und wird wieder zurück geschickt. Die Daten auf der anderen Festplatte sind vermutlich nicht mehr wieder herzustellen (zumindest zu einem Preis, den ich bereit wäre zu zahlen). Ich bin begeistert.
Tage wie dieser… ‹ Japan
von Patrick um 13:43 Uhr in Lesen
Ich sitze im Moment in einem vergleichsweise teuren Internetcafé in Downtown Kyoto in dem man auch schlafen und duschen kann, 24 Stunden geöffnet natürlich. Und mit sehr hilfsbereitem Personal, ein Lichtblick am heutigen Tag. Und der war echt bescheiden.
Heute Morgen um 9 Uhr, nachdem alles schön mit einem gemütlichen Frühstück im Café angefangen hatte, ist mir wieder meine 4 GB CompactFlash-Speicherkarte verreckt. und zwar mit allen Fotos der letzten Woche, von Hiroshima über Osaka, Miyajima, Himeji und bisher allen Aufnahmen von Kyoto – und ich habe mir bereits fast alle Sehenswürdigkeiten gestern angesehen. Insgesamt knapp 400 Fotos von denen nicht wenige über dem Durchschnitt waren und auf die ich mich wirklich gefreut habe. Ich könnte wirklich schreien, ich bin richtig sauer. Und ich habe keine Ahnung, woran es liegt. Gestern Abend hatte ich noch einige weniger gelungene Aufnahmen gelöscht, an der Kapazität kann es nicht liegen.
Vierter Tag: Kamakura, Daibutsu und unschöne Dinge ‹ Japan
von Patrick um 13:33 Uhr in Lesen
Heute war einerseits ein recht guter, anderseits ein richtig beschissener Tag. Gut war eigentlich fast alles außer einer einzigen Sache, die finde ich dafür umso bescheidener.
Heute morgen standen wir recht pünktlich auf und verließen das Hostel gegen 9 Uhr – wieder ohne Frühstück. Diesmal kauften wir uns auf dem Weg allerdings eine Bento-Box, das heißt eine japanische Lunchbox, gefüllt in meinem Fall mit Reis, eingelegtem Gemüse, wieder etwas Katsu und einem Stück geräucherten Fisch. Damit ausgerüstet machten wir uns wieder auf den Weg zur Tokyo-Station, um von dort aus einen Tagestrip nach Kamakura, etwa 80 km südlich von Tokyo entfernt zu starten.
House Land of the Rising Sun
von Patrick um 23:22 Uhr in Lesen
Gerade schwelgte ich noch in Erinnerungen an Korea (Stichwort: “Haenyeo”), bereits in einigen Tagen geht es aber erst einmal woanders hin, wenn auch nicht weit entfernt von der koreanischen Halbinsel. Vielleicht lässt sich eine gewisse Konsequenz erkennen, wenn es mich nach einem Besuch im “Land der Morgenstille” dieses Jahr in das “Land der aufgehenden Sonne” führt, nur etwa 1-2 Flugstunden von Seoul entfernt.
In einigen Tagen geht es also via London direkt nach Tokyo und von dort aus weiter durch’s Land, worauf ich mich jeden Tag ein wenig mehr freue. Ich treffe gerade die letzten Vorbereitungen, mein JapanRail Pass war heute in der Post, sämtliche Unterkünfte sind ausnahmsweise mal in voraus gebucht, was zumindest eine gewisse Entspannung verspricht.
Project Seoul
von Patrick um 21:48 Uhr in Sehen
Wirklich sehenswerte Fotos aus Korea gibt es auf Matthew Campagnas Photoblog »Project Seoul«:
»The aim of Project Seoul is to provide as near as possible an unbiased view of South Korea, it’s people, landscape and culture as captured through the lens of my camera.
Unlike its neighbors, Japan and China, Korea largely remains outside the mass consciousness of the Western world. This is extremely likely to change in the coming decade or so as Korea becomes a greater economic force in the world, and signs of increased awareness have already begun to show in America. Perhaps through this site and others like it, a few more Westerners will gain some small understanding or appreciation for this culture, simultaneously so like and unlike our own.«
Eine Fotostrecke zur Kirschblüte auf Yeouido startet hier. Sehr zu empfehlen.
Update: Project Seoul ist leider eingestampft. Der Link zu Matthews neuem Photoblog ist oben angepasst.
Helden des Extrem-Sightsseings ‹ Korea
von Patrick um 13:42 Uhr in Lesen
So, ein paar Tage hat es gedauert, aber hier ist wieder ein Lebenszeichen von mir, heute aus einem PC Bang (PC 방) in Jeonju (전주). Die letzten Tage habe ich ein ziemlich heftiges Programm durchgezogen und hatte weder Zeit noch wirklich die Möglichkeit, mich zu melden.
Call me »Lobbie Wiliamseu« ‹ Korea
von Patrick um 12:22 Uhr in Lesen
Heute habe ich wieder viel gelernt. Zum Beispiel um die Gefahren koreanischer Schulklassen auf Sightseeing-Ausflug. Nein, bösartig sind sie nicht die Schüler, eher sehr… interessiert. Jedenfalls sollte man, wenn man nicht ganz plötzlich sehr im Mittelpunkt stehen möchte, einen großen Bogen um Ansammlungen von Schülern beiderlei Geschlechts machen. Zumindest, wenn man eindeutig als Nicht-Koreaner zu identifizieren ist.
Das Leid und die Schrecken der Welt im Wettbewerb
von Patrick um 21:29 Uhr in Lesen, Sehen
»Arko Datta, India, Reuters, 2004.
Woman mourns relative killed in tsunami, Cuddalore, India, Tamil Nadu, 28 December 2004About the image
Datta had to shoot fast, before they took the bloated body away. He felt that its gruesomeness would’ve distracted too much from the grieving subject of the picture, so he decided just to include the hand.«
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