Los geht’s
von um 20:54 Uhr in Alltag, Japan, Reisen allgemein
Die letzten Tage habt ihr nichts von mir gelesen, was daran lag, dass ich sämtliche verfügbare Freizeit für die letzten Vorbereitungen genutzt habe: gepackt habe ich, etwas Kartenmaterial zusammengerafft und vor allem verschiedensten Kleinkram geregelt.
Jetzt wird noch der allerletzte Kleinkram geregelt, dann geht’s ins Bett und morgen früh dann zum Flughafen und über London ab nach Tokyo. Heute war ein sehr anstrengender Tag und ich bin froh, wenn ich im Bett liege. Gespannt, was mich die nächsten Wochen erwarten wird bin ich auf jeden Fall jetzt schon, die Urlaubsstimmung kommt wohl so etwa über Russland und ihr hört wieder von mir aus Tokyo…
Der Yen im Steilflug
von um 21:45 Uhr in Alltag, Befindlichkeiten, Japan, Reisen allgemein
Gar nicht so lustig finde ich im Moment ja, dass sich der japanische Yen seit dem Börsencrash in China vor einigen Tagen gegenüber dem Euro täglich stärkt. Normalerweise interessieren mich Börsen‑ oder Währungsnachrichten ja nicht die Bohne, aber wenn mein anstehender Urlaub jeden Tag ungefähr 20 Euro teurer wird, bin ich doch nicht so begeistert.
Dabei war der Yen gegenüber dem Euro auf einem rekordverdächtig niedrigen Niveau und ist in den letzten Monaten konsequent weiter abgerutscht — was es momentan so preiswert wie kaum zuvor macht, nach und in Japan zu reisen. Seit dem Börsencrash vor einigen Tagen hat sich der Yen aber ein ganzes Stück erholt und ist in vier Tagen auf den Stand von vor knapp 4 Monaten zurückgefallen.
Immerhin hatte ich Glück im Unglück und habe meinen JapanRail Pass zum fast günstigsten Kurs gekauft; nur vier Tage später hätte ich schon über 20 Euro mehr gezahlt…
Nein, trotzdem auch in Zukunft kein Wirtschaftsblog an dieser Stelle… :)
House Land of the Rising Sun
von um 23:22 Uhr in Alltag, Befindlichkeiten, Japan, Korea, Reisen allgemein
Gerade schwelgte ich noch in Erinnerungen an Korea (Stichwort: "Haenyeo"), bereits in einigen Tagen geht es aber erst einmal woanders hin, wenn auch nicht weit entfernt von der koreanischen Halbinsel. Vielleicht lässt sich eine gewisse Konsequenz erkennen, wenn es mich nach einem Besuch im "Land der Morgenstille" dieses Jahr in das "Land der aufgehenden Sonne" führt, nur etwa 1–2 Flugstunden von Seoul entfernt.
In einigen Tagen geht es also via London direkt nach Tokyo und von dort aus weiter durch’s Land, worauf ich mich jeden Tag ein wenig mehr freue. Ich treffe gerade die letzten Vorbereitungen, mein JapanRail Pass war heute in der Post, sämtliche Unterkünfte sind ausnahmsweise mal in voraus gebucht, was zumindest eine gewisse Entspannung verspricht.
Haenyeo auf Jeju
von um 22:27 Uhr in Alltag, Dokumentationen, Reisen, Reisen allgemein
Durch Zufall habe ich gerade einen kurzen Beitrag auf 3sat über Haenyeo (해녀, "Meerfrauen") auf Jeju in Südkorea gesehen. Diese Frauen tauchen oft mehrere Stunden täglich ohne Sauerstoffgerät im Meer nach Muscheln, Schnecken, Seeigeln und anderen Meeresfrüchten, um diese an Genossenschaften oder auch direkt, frisch aufgeschnitten, roh an Kunden zum Genuss zu verkaufen, wie ich es selbst auch letztes Jahr auf Jeju erleben durfte. Neben den gesundheitlichen Problemen, die das Tauchen über die Jahre mit sich bringt, ist auch der Nachwuchs ein Problem. Fast alle Haenyeo tauchen schon seit ihrer Jugend und sind mittlerweile durchaus respektable Ajummas in den 50ern. Jüngere Frauen finden sich kaum für den traditionsreichen aber harten Beruf, was langsam aber sicher zu einem Aussterben der Haenyeo führt. Wer aber sollte es jungen Frauen verdenken, dass sie eine gute Ausbildung dem harten Leben im Meer vorziehen.
Dieser Bericht und die Bilder haben jedenfalls direkt meine Reiselust und –stimmung wachgerüttelt. Irgendwann reise ich auch noch ein weiteres Mal nach Korea, gibt es doch noch so viel, was ich mir gerne noch oder noch einmal vertieft ansehen möchte. Erst einmal geht es aber woanders hin, wenn auch nicht weit von Jeju-do, was mich gleich zum nächsten Thema führt… :)
Neue Abenteuer warten…
von um 23:01 Uhr in Befindlichkeiten, Reisen allgemein
Wer mich kennt (und vielleicht auch der ein oder andere mehr oder weniger regelmäßige Leser), weiß, dass ich leidenschaftlich gerne reise. Ich versuche, jedes Jahr zumindest eine größere Reise zu realisieren. Auch dieses Jahr steht wieder eine solche an — und zwar schon recht bald.
Die letzten Wochen und vor allem Tage habe ich meine Freizeit hauptsächlich dazu genutzt, diese anstehende nächste Reise ein wenig vorzubereiten. Ich habe interessante Orte herausgesucht, eine Route festgelegt und einer (halbwegs entspannten) Machbarkeitsprüfung unterzogen. Ausnahmsweise habe ich auch schon einmal vorab sämtliche Unterkünfte der Tour gebucht, was ich noch nie vorher gemacht habe. Diesmal erschien es mir aber absolut sinnvoll, alleine schon aus Kosten‑ und Nervengründen. Wie sich in den letzten Tagen herausstellte, ein sehr durchaus sinnvolles Unterfangen, denn ein Teil meiner vorherigen Planung — so musste ich leider feststellen — musste ich direkt über den Haufen werfen, da alle für mich akzeptablen Unterkünfte bereits komplett gebucht sind. Neugierig? Na hoffentlich! :) Wo es hingehen wird, werde ich allerdings erst später verraten… Nein, keine Polarexpedition, aber — wie die letzten Jahre auch — eine komplett selbst organisierte Rundreise mit dem Rucksack auf den Spuren von Land & Leuten.
Was ich aber schon einmal verraten möchte ist, dass ihr herzlich dazu eingeladen seid, mich auf dieser Reise zu begleiten. Fliegen werde ich alleine, aber ich werde regelmäßig von unterwegs berichten, so, wie ich es auch schon zum Beispiel auf meiner Reise durch Südkorea im letzten Jahr getan habe. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn auch ihr ein wenig Spaß daran habt, zumindest ein wenig im Geiste mit mir zu reisen. Auch über gegebenenfalls notwendige Aufmunterung und andere Kommentare freue ich mich natürlich sehr… :)
Und weiter geht’s…
von um 23:43 Uhr in Internes, Reisen allgemein
Nach so langer Abstinenz fange ich gleich mal wieder an zu posten und präsentiere hier endlich Teil II des Berichtes zu meiner Reise durch Thailand aus dem Jahr 2005. Hat ja lange genug gedauert… :)
Das liegt daran, das ich den Beitrag gerne mit Fotos illustrieren wollte, die alte Implementation der Galerie aber ziemlich suboptimal fand. Natürlich dauert es wieder viel länger als gedacht eine neue, verbesserte Galerie aufzusetzen und insofern gibt’s den Bericht zunächst ohne Fotos. Die werden aber, das ist definitiv geplant, bei allen Reiseberichten (Thailand, Korea etc.) noch "nachgerüstet"…
Jetzt aber viel Spaß mit Teil II…
Reisebericht Thailand
von um 14:20 Uhr in Internes, Reisen allgemein
Wie bereits vor einiger Zeit versprochen, werde ich in der nächsten Zeit Berichte von einigen Reisen der letzten Jahre posten. Los gehen soll es heute mit einem Bericht meiner Reise durch Thailand im April 2005, der auf Emails basiert, die ich damals aus Thailand geschrieben habe.
Alles Thai
von um 23:17 Uhr in Korea, Reisen allgemein, Thailand
Dieses wirklich bezaubernde Paar aus Thailand habe ich in Gyeongju kennengelernt, wo ich, wie die beiden auch, im Sarangchae-Guesthouse wohnte, das ich — nebenbei bemerkt — übrigens wirklich wärmstens empfehlen kann.
Koreanische Germanismen
von um 21:08 Uhr in Korea, Kurioses, Reisen allgemein
Ich hatte ja bereits einmal erwähnt, dass ich in Korea auf durchaus putzige Germanismen gestoßen bin. So fand ich in Jeonju in einer Einkaufsstraße ein nicht gerade besonders hippes Bekleidungsgeschäft namens Autobahn, vor dem ich mit meinem Bestreben, eben dieses zu fotografieren, einen mittleren Menschenauflauf produzierte. Wenn schon ein Ausländer einen Laden fotografiert, muss ja auch etwas besonders daran sein. Bis auf den Namen war er allerdings ausnehmend unspektakulär.
Ulsanbawi
von um 12:35 Uhr in Korea, Reisen allgemein
Meinen Abstecher nach Sokcho und das Besteigen des Ulsanbawi-Berges im Seoraksan-Nationalpark, das mir einen Wadenmuskelkater beschert hatte, der sich gewaschen hatte, habe ich ja bei meiner Berichterstattung aus Korea geflissentlich unterschlagen.
Jan, den ich ja bereits mehrfach verlinkt habe, darf ich mal wieder bemühen, um euch eine Vorstellung von diesem Berg zu vermitteln (dann muss ich erstmal nichts dazu schreiben :)), denn er hat sich vor einigen Tagen ebenfalls dort hochgeschleppt.
Ich bin jedenfalls im Regen dort hochgekrochen, habe es aber nicht bereut. Zwei Stunden hoch, eine Stunde wieder runter, insgesamt vier Kilometer je Richtung, davon allerdings über 400 von etwas über 800 Höhenmetern auf dem letzten Kilometer. Die Aussicht hat sogar bei Regen den Aufstieg mehr als gerechtfertigt. Als Beweis wieder mal ein Foto.
Hier gibt’s noch ein paar mehr.

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