House Land of the Rising Sun
von um 23:22 Uhr in Alltag, Befindlichkeiten, Japan, Korea, Reisen allgemein
Gerade schwelgte ich noch in Erinnerungen an Korea (Stichwort: "Haenyeo"), bereits in einigen Tagen geht es aber erst einmal woanders hin, wenn auch nicht weit entfernt von der koreanischen Halbinsel. Vielleicht lässt sich eine gewisse Konsequenz erkennen, wenn es mich nach einem Besuch im "Land der Morgenstille" dieses Jahr in das "Land der aufgehenden Sonne" führt, nur etwa 1–2 Flugstunden von Seoul entfernt.
In einigen Tagen geht es also via London direkt nach Tokyo und von dort aus weiter durch’s Land, worauf ich mich jeden Tag ein wenig mehr freue. Ich treffe gerade die letzten Vorbereitungen, mein JapanRail Pass war heute in der Post, sämtliche Unterkünfte sind ausnahmsweise mal in voraus gebucht, was zumindest eine gewisse Entspannung verspricht.
Fernsehtipp: "Taegukgi – Brotherhood" am 18.01.2007 in der ARD
von um 20:07 Uhr in Fernsehtipps, Kino & Filme, Korea
Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Heute möchte ich euch einen aktuellen Fernsehtipp ans Herz legen. Und zwar den südkoreanischen Spielfilm
"Brotherhood — Wenn Brüder aufeinander schießen"
am 18.01.2007
von 00 : 35 bis 02 : 55
in der ARD(Taegukgi hwinalrimyeo), Spielfilm Korea 2004, Buch und Regie: Je-Gyu Kang, Laufzeit: 142 Minuten
Beschreibung: "Im Zivilleben sind die beiden Brüder Jin-tae und Jin-seok ein Herz und eine Seele. Doch das ändert sich, als sie nach Kriegesausbruch von der südkoreanischen Armee zwangsrekrutiert werden. Zur Verwunderung seines kleinen Bruders meldet der friedliebende Jin-tae sich plötzlich freiwillig für jedes Himmelfahrtskommando. Jin-tae hofft, dass er als Belohnung für einen Tapferkeitsorden den kleinen Bruder nach Hause zur Familie schicken kann. Doch die Rechnung geht nicht auf, denn auf dem Schlachtfeld verroht Jin-tae zusehends und genießt bald den zweifelhaften Ruf eines Kriegshelden. Als er sogar Gefangene massakriert, kommt es zum Bruch zwischen den Brüdern. Nach der Ermordung seiner Verlobten durch antikommunistische Fanatiker schlägt Jin-tae sich auf die Seite der Nordkoreaner — und bald darauf stehen die Brüder sich auf dem Schlachtfeld gegenüber…
"Brotherhood — Wenn Brüder aufeinander schießen" ist ein furios inszenierter Antikriegsfilm, der die Verfeindung zwischen Nord‑ und Südkorea als bewegenden Bruderzwist darstellt."
Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der offiziellen deutschen Homepage, in der englischen Wikipedia, in dem Artikel "The North/South Korean Divide In Modern Cinema" bei YesAsia, oder in der deutschen DVD-Ausgabe des Films bei Amazon.
Alles Thai
von um 23:17 Uhr in Korea, Reisen allgemein, Thailand
Dieses wirklich bezaubernde Paar aus Thailand habe ich in Gyeongju kennengelernt, wo ich, wie die beiden auch, im Sarangchae-Guesthouse wohnte, das ich — nebenbei bemerkt — übrigens wirklich wärmstens empfehlen kann.
Koreanische Germanismen
von um 21:08 Uhr in Korea, Kurioses, Reisen allgemein
Ich hatte ja bereits einmal erwähnt, dass ich in Korea auf durchaus putzige Germanismen gestoßen bin. So fand ich in Jeonju in einer Einkaufsstraße ein nicht gerade besonders hippes Bekleidungsgeschäft namens Autobahn, vor dem ich mit meinem Bestreben, eben dieses zu fotografieren, einen mittleren Menschenauflauf produzierte. Wenn schon ein Ausländer einen Laden fotografiert, muss ja auch etwas besonders daran sein. Bis auf den Namen war er allerdings ausnehmend unspektakulär.
Mittagessen
von um 22:14 Uhr in Alltag, Korea, Kulinarisches
Heute Mittag kam der Freund in seiner Mittagspause unangekündigt bei mir vorbei, der in meiner Abwesenheit freundlicherweise meine Wohnung gehütet hat (danke noch mal dafür! :)). Spontan beschlossen wir, das koreanische Büffet 50 Meter um die Ecke zu plündern.
Also habe ich jetzt, keine Woche, nachdem ich aus Korea zurückgekehrt bin, schon wieder große Mengen an Kimchi, sehr leckerem Bulgogi, Japchae und vielem mehr verdrückt. Und Ttokbokgi konnte ich dann schließlich auch noch probieren, nachdem es das letzte Mal schon nicht geklappt hat.
Und, ich brauche Kimchi für zu Hause…
(aus der Reihe: Belanglosigkeiten des Alltags)
Ulsanbawi
von um 12:35 Uhr in Korea, Reisen allgemein
Meinen Abstecher nach Sokcho und das Besteigen des Ulsanbawi-Berges im Seoraksan-Nationalpark, das mir einen Wadenmuskelkater beschert hatte, der sich gewaschen hatte, habe ich ja bei meiner Berichterstattung aus Korea geflissentlich unterschlagen.
Jan, den ich ja bereits mehrfach verlinkt habe, darf ich mal wieder bemühen, um euch eine Vorstellung von diesem Berg zu vermitteln (dann muss ich erstmal nichts dazu schreiben :)), denn er hat sich vor einigen Tagen ebenfalls dort hochgeschleppt.
Ich bin jedenfalls im Regen dort hochgekrochen, habe es aber nicht bereut. Zwei Stunden hoch, eine Stunde wieder runter, insgesamt vier Kilometer je Richtung, davon allerdings über 400 von etwas über 800 Höhenmetern auf dem letzten Kilometer. Die Aussicht hat sogar bei Regen den Aufstieg mehr als gerechtfertigt. Als Beweis wieder mal ein Foto.
Hier gibt’s noch ein paar mehr.
Project Seoul
von um 21:48 Uhr in Fotografie & Fotos, Korea, Neue Medien
Wirklich sehenswerte Fotos aus Korea gibt es auf Matthew Campagnas "Project Seoul-Fotoblog":
"The aim of Project Seoul is to provide as near as possible an unbiased view of South Korea, it’s people, landscape and culture as captured through the lens of my camera.
Unlike its neighbors, Japan and China, Korea largely remains outside the mass consciousness of the Western world. This is extremely likely to change in the coming decade or so as Korea becomes a greater economic force in the world, and signs of increased awareness have already begun to show in America. Perhaps through this site and others like it, a few more Westerners will gain some small understanding or appreciation for this culture, simultaneously so like and unlike our own."
Eine Fotostrecke zur Kirschblüte auf Yeouido startet hier. Sehr zu empfehlen.
Kirschblüte
von um 11:35 Uhr in Japan, Korea, Podcasts, Reisen allgemein
Bei Kilian gibt es übrigens aktuell eine Folge seiner Podkost zum Thema "Hanami — Kirschblüte in Japan".
Nebenbei bemerkt ging es in seiner letzten Folge um Miniröcke in Japan oder wie er es nennt "Nanoröcke". In Japan scheint es also ganz ähnlich zu sein, wie in Korea auch.
Aber zurück zur Kirschblüte. Diese durfte ich ja analog gerade in Korea miterleben. Es sieht auch in Korea genauso aus, wie Kilian es von Japan beschreibt und auch die Begeisterung ist dort ebenfalls sehr groß. An schönen Tagen sind alle Parks und Straßen mit Kirschbäumen (und davon gibt es wahrlich nicht wenige) voller Menschen, die sich voller Begeisterung vor den Blüten fotografieren etc.
Hier einmal ein erstes kleines Bild von meiner Reise, aufgenommen auf dem Kirschblütenfest in Jinhae in der Nähe von Busan.
Korea » Wieder zu Hause
von um 21:46 Uhr in Berichte, Korea, Reiseberichte
Ziemlich genau 30 Stunden, nachdem ich gestern in den Airport-Bus stieg, bin ich wohlbehalten wieder in der Heimat angekommen und sitze nun wieder an meinem eigenen Computer.
Die Reise selbst war zwar lang, aber verlief ohne bemerkenswerte Zwischenfälle. Mein Flug von Seoul nach Dubai war verhältnismäßig leer, was angenehm war, um einige Stunden halbwegs entspannt schlafen zu können, da niemand neben oder vor mir saß. Der Flug zurück nach Deutschland war zwar voller, aber ebenfalls entspannt.
So, und jetzt bin ich zwar relativ fit, aber doch ziemlich müde und werde ins Bett gehen. Den (hoffentlich doppelt erholsamen) Schlaf im eigenen Bett habe ich mir nach über 9 – 10.000 km Reise nun auch verdient, denke ich. So wie es aussieht, werde ich wohl auch bei der Rückkehr nicht mit Jetlag zu kämpfen haben. Umso besser.
Korea » We have Musicbox
von um 07:15 Uhr in Berichte, Korea, Reiseberichte
Ein kurzes letztes Lebenszeichen aus Korea. Nachdem ich aus meinem quasi komatösen Schlaf wieder erwacht war und der Kopfschmerz vom gestrigen, sehr lustigen (und alkoholischen) Abend verflogen ist, verbringe ich gerade nicht weniger kurzweilige Stunden bis zum Abflug. In drei Stunden geht’s zum Flughafen nach Incheon und dann dauert es noch läppische 24 Stunden, bis ich wieder deutschen Boden betrete.
Falls sich jemand über den Titel des Postings wundert: Es gibt nichts zu verstehen. Der Titel war ein kryptischer Aufkleber in einem Geschäft in Insadong gestern. Ich habe seine Bedeutung auch nicht erfasst, dachte aber, es werde wohl ein Zeichen sein.
Das muss für heute reichen, mehr dann wieder aus der Heimat. Wenn bloß diese völlig unnötigen und langwierigen Rückreisen nicht wären…
am 18.01.2007
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