Musik aus Kambodscha » Dengue Fever
von Patrick um 17:35 Uhr in Hören, Musik, Sehen
Es ist wohl kein Geheimnis, dass ich sehr gerne Musik aus den verschiedensten asiatischen Ländern und in den verschiedenen asiatischen Sprachen höre. Ich habe ja auch schon die ein oder andere Band, den ein oder anderen Interpreten oder das ein oder andere Video hier vorgestellt. Musik mit Vocals in Khmer (der Sprache Kambodschas) fehlte bisher aber definitiv. Umso mehr ist es mir eine Freude, diesmal mit Dengue Fever eine meiner liebsten Neuentdeckungen der letzten Wochen vorzustellen, die darüber hinaus zu den Bands gehören, die unmittelbar nach dem ersten Hören bereits mein Herz erobert haben. Nicht nur, dass sie großartige, drogengeschwängerte psychedelische Rockmusik mit einem Schuss Bollywood spielen, die problemlos den tiefsten 1960er Jahren entstammen könnte und direkt ins Ohr geht, — sie bringen darüber hinaus auch eine gute Portion Coolness, Humor und Kauzigkeit mit, die sie in meinen Augen extrem sympathisch macht.
Musik zum Sonntag » Jaurim — Hahaha Song
von Patrick um 12:53 Uhr in Hören, Multimedia, Sehen
Es ist wieder Sonntag, die Sonne scheint. Zeit für Musik und — nach der eher einwärts gewandten Musik der letzten Zeit — mit einem zur Abwechslung mal etwas größeren Spaß-Faktor. Dabei fällt mir sofort der 하하하쏭 (Hahaha Song) der koreanischen Pop-Band 자우림 (Jaurim) ein, den ich eh schon seit langem einmal posten wollte. Also, heute ist es soweit. Festhalten und staunen. Viel Spaß:
Musik zum Sonntag » Pastel Music 5th Anniversary Compilation
von Patrick um 21:47 Uhr in Hören, Multimedia, Sehen
Es gibt Plattenfirmen, bei deren Portfolio man ein relativ klares Bild vor Augen hat, was einen musikalisch erwartet, wenn man eine bei eben diesem Label veröffentlichten Tonträger erwirbt. Ein solches Label mit erkennbarem Profil habe ich in Korea mit Pastel Music entdeckt, aus deren Programm ich in Seoul gleich mehrere CDs erwarb.
Was hat man nun bei Pastel Music zu erwarten? Soweit ich das Programm kenne, wäre das überwiegend ruhige Indie-Popmusik mit oft weiblichem Gesang und einer träumerischen Grundnote. In jedem Fall nette, ruhige Musik die keinem wirklich weh tut, aber nicht poppig genug ist, im Radio zu laufen.
Neben dem eigenen Stall an koreanischen Künstlern arbeitet Pastel Music auch als Vertrieb für andere asiatische, amerikanische und europäische Künstler und so werden unter anderem auch deutsche Interpreten wie Maximilian Hecker und Lali Puna, spanische Bands wie La Buena Vida oder griechische, portugiesische oder US-amerikanische Künstler und Bands über Pastel in Korea vertrieben und promotet. Und wie ich nun feststellte eine nicht unerhebliche Menge Interpreten, die sich in meiner eigenen Musiksammlung finden.
Pastel Music — und darauf möchte ich eigentlich hinaus — feiert dieses Jahr fünfjähriges Bestehen und hat zu diesem Anlass eine großartige, 5 CDs umfassende Box herausgebracht, die ich mir diese Tage in Hong Kong bestellt habe. Gestern war sie dann in der Post und nach einem ersten Probehören kann ich die vorab angenommene Großartigkeit nur bestätigen.
Musik zum Feiertag » Portishead — Machine Gun
von Patrick um 18:19 Uhr in Hören, Multimedia
Wir haben Karfreitag, das Wetter könnte April-artiger kaum sein (vor meinem Fenster wechseln sich Sonne, Regen Schnee und Hagel turnusweise ab; gerade ist der Regen dran) und alles scheint sehr österlich besinnlich.
Da muss man ja nicht unbedingt mitmachen. Musik mit Osterhasen, Hühnern oder Christlichem möchte ich euch ersparen, obwohl sich da — zumindest, was die Tierwelt anginge zum Beispiel aus Japan in der Plüschversion — bestimmt etwas fände. Nein, heute gibt’s als Video das immer noch ziemlich brandneue (vorgestern released) Video von Portishead: Machine Gun. Ziemlich neuer Sound, wesentlich roher und härter als zu Trip-Hop-Dummy-Zeiten, aber mir gefällt’s. Ich bin gespannt zu hören, wie der Rest des neuen Albums klingt.
Rettet die Wale!
von um 19:05 Uhr in Hören, Musik
Und weil wir hier gerade so schön bei der Musik sind, lege ich gleich noch einmal eine Musikempfehlung oben drauf. Natürlich bin ich nicht der erste damit, aber einige mögen von Gustav aus Wien — alias Eva Jantschitsch — und ihrem Debütalbum "Rettet die Wale" noch nichts gehört haben. Das muss sich ändern.
"We Shall Overcome" geht mir seit lamgem auch nur ganz schlecht aus dem Kopf. "Genua" möchte ich euch noch zusätzlich ans Herz legen. Und den Rest sowieso.
Fuck u
von um 16:02 Uhr in Hören, Musik
You are scum, you are scum and I hope that you know
That the cracks in your smile are beginning to show
Now the world needs to see that it’s time you should go
There’s no light in your eyes and your brain is too slow
Can’t believe you were once just like anyone else
Then you grew and became like the devil himself
Pray to god I can think of a nice thing to say
But I don’t think I can, so fuck you anyway!
Archive — Fuck U
[Seit gestern abend schwer aus dem Kopf zu kriegen. Reinhören u.a. hier. ]
Und weil’s gerade so gut passt…
von um 17:39 Uhr in Hören, Kurioses, Multimedia
…hier noch — auch aus Holland — die Nazis from Mars. Eat this! Oder this! (beides leider nicht der noch passendere Song "Pussy Catty Cat")
[File under: Electropunk]
The Tiger Lillies Gramophone
von um 23:55 Uhr in Hören, Musik
Die Tiger Lillies, vorhin noch von mir als Urheber der Musik zu einem hübschen Animationsvideo erwähnt, haben, — wie ich gerade entdeckt habe — ein neues Feature auf ihrer Seite: Das "Tiger Lillies Gramophone". Dort kann man einige (vorerst wenige und wechselnde) Titel online anhören. Sicherlich Geschmacksache, das "Criminal Castrati’s Anarchic Brechtian Blues Trio", ich jedenfalls finde die drei wirklich grandios. Auf die Gelegenheit, sie live zu sehen, freue ich mich noch…
Einer meiner Lieblingssongs und definitiver Anfix für mich: Banging in the Nails (nichts für Menschen mit ausgeprägten christlich religiösen Gefühlen… aber wenn, dann auch bitte bis zum Ende anhören), es geht aber auch etwas gefühlvoller: Jacky.
"We’ll be changing what songs may be listened in full, so keep checking back on this page. And we haven’t yet had the chance to upload music from all our albums, so if your favourite song is missing its listening link on the recordings page, no need for despair – it’ll be there soon enough!"
In diesem Sinne, Torture your friends.
Musik aus Korea » Tearliner (티어라이너)
von um 00:44 Uhr in Hören, Musik
Meine Intuition, was musikalische Spontankäufe — egal in welchem Land — angeht, hat mich selten im Stich gelassen. Und so fuhr ich auch extra in Seoul wieder in den Stadtteil Myeongdong, um in einem kleinen Laden dieses Doppel-CD-Set von Tearliner zu kaufen, das ich zwei Wochen zuvor in eben diesem Laden gesehen hatte, ohne auch nur ein einziges Lied dieser Formation je zuvor gehört zu haben und ohne natürlich auch nur ansatzweise zu wissen, was mich für eine Musikrichtung erwartet.
Zuhause dann die Überraschung Gewissheit, dass sich der Kauf gelohnt hat: Schöner, melancholischer Gitarren-Folk, ganz wie ich ihn mag, mit englischen und koreanischen Texten; ein echtes Highlight meiner nicht gerade sparsamen Einkäufe. Parallelen zwischen Tearliner und den britischen Belle & Sebastian sind wohl nicht völlig von der Hand zu weisen, wenn man z.B. Songs wie "Cushion Babe" anhört.
Rezensionen
von Patrick um 20:45 Uhr in Hören, Internes, Lesen, Sehen
In Zukunft werde ich an dieser Stelle verstärkt auch Rezensionen zu Filmen, Musik, Büchern etc. veröffentlichen. Für Filme habe ich bereits ein kleines Template gebastelt, das direkt im nächsten Beitrag zur Anwendung kommen soll.
Zunächst wird es vermutlich einige Rezensionen zu koreanischen Filmen geben, da ich in Vorbereitung auf meine Reise nach Korea im Moment versuche, möglichst viele Filme von dort anzusehen.
Falls die asiatischen Schriftzeichen nicht korrekt angezeigt werden oder bei Fragen zur Bewertung verweise ich auf diese Seite.

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