Musik zum Sonntag » Jaurim — Hahaha Song
von Patrick um 12:53 Uhr in Hören, Multimedia, Sehen
Es ist wieder Sonntag, die Sonne scheint. Zeit für Musik und — nach der eher einwärts gewandten Musik der letzten Zeit — mit einem zur Abwechslung mal etwas größeren Spaß-Faktor. Dabei fällt mir sofort der 하하하쏭 (Hahaha Song) der koreanischen Pop-Band 자우림 (Jaurim) ein, den ich eh schon seit langem einmal posten wollte. Also, heute ist es soweit. Festhalten und staunen. Viel Spaß:
Probleme beim Seitenzugriff
von Patrick um 16:07 Uhr in Internes
Die letzten Tage gab es vereinzelt Probleme beim Zugriff auf die Seite, was an einem kleinen Fehler in der .htaccess-Datei lag. Dieser führte dazu, dass vereinzelt legitime Besucher oder auch einige Leser meines Feeds zeitweilig ausgesperrt waren. Das Problem müsste komplett behoben sein; sollte wider erwarten doch jemand Probleme haben, den Feed zu aktualisieren oder ähnliches (Fehler 403) , bitte eine kurze Meldung an mich…
Lesenswerter Kommentar von Seyran Ateş zum Thema "Integration"
von Patrick um 14:16 Uhr in Politisches
Lesenswerter Kommentar von Seyran Ateş zum Thema "Integration" auf Zeit Online:
Deutschland, gibt es dieses Land überhaupt? Deutschsein ist doch lediglich eine Konstruktion, glaubt der ausdifferenzierte, politisch korrekte Multikulturalist. Jeder Mensch auf deutschem Boden muss dieselben Rechte haben. Natürlich geht damit nicht einher, dass von allen Menschen, die in diesem Land leben, das Gleiche gefordert wird. Rechte und Pflichten sind grundverschiedene Dinge. Bei den Pflichten wird so lange differenziert, bis allen nach Deutschland zugezogenen Menschen das Recht zugesprochen wird, sich gegen jede Forderung des deutschen Staates zur Wehr setzen zu dürfen. Der »Zugewanderte« darf fordern, muss aber seinerseits nichts erfüllen, da er nach gründlicher Differenzierung als Opfer identifiziert wird.
Ist ganz interessant, sich selbst und seiner eigenen Sozialisation gelegentlich den Spiegel vorhalten zu lassen.
Es ist eine Ironie der Integrationsdebatte, dass diejenigen, die ihr Deutschsein verleugnen, uns Migranten immer wieder erklären, dass wir stolz darauf sein sollten, Migranten – Türken, Kurden, Muslime – zu sein. Sie kämpfen für den Erhalt unserer Identität und sind irritiert, wenn wir ihren Wunsch nicht erfüllen mögen. Wenn wir ihnen erklären, dass wir mehrere Identitäten haben, und zwar auch eine deutsche, sind sie ganz verzweifelt, weil sie gar nicht verstehen können, wie jemand freiwillig Deutscher sein kann.
Link: Deutsch, na klar — Zu viel Differenzierung schadet der Integration.
Musik zum Sonntag » Pastel Music 5th Anniversary Compilation
von Patrick um 21:47 Uhr in Hören, Multimedia, Sehen
Es gibt Plattenfirmen, bei deren Portfolio man ein relativ klares Bild vor Augen hat, was einen musikalisch erwartet, wenn man eine bei eben diesem Label veröffentlichten Tonträger erwirbt. Ein solches Label mit erkennbarem Profil habe ich in Korea mit Pastel Music entdeckt, aus deren Programm ich in Seoul gleich mehrere CDs erwarb.
Was hat man nun bei Pastel Music zu erwarten? Soweit ich das Programm kenne, wäre das überwiegend ruhige Indie-Popmusik mit oft weiblichem Gesang und einer träumerischen Grundnote. In jedem Fall nette, ruhige Musik die keinem wirklich weh tut, aber nicht poppig genug ist, im Radio zu laufen.
Neben dem eigenen Stall an koreanischen Künstlern arbeitet Pastel Music auch als Vertrieb für andere asiatische, amerikanische und europäische Künstler und so werden unter anderem auch deutsche Interpreten wie Maximilian Hecker und Lali Puna, spanische Bands wie La Buena Vida oder griechische, portugiesische oder US-amerikanische Künstler und Bands über Pastel in Korea vertrieben und promotet. Und wie ich nun feststellte eine nicht unerhebliche Menge Interpreten, die sich in meiner eigenen Musiksammlung finden.
Pastel Music — und darauf möchte ich eigentlich hinaus — feiert dieses Jahr fünfjähriges Bestehen und hat zu diesem Anlass eine großartige, 5 CDs umfassende Box herausgebracht, die ich mir diese Tage in Hong Kong bestellt habe. Gestern war sie dann in der Post und nach einem ersten Probehören kann ich die vorab angenommene Großartigkeit nur bestätigen.
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