Musik zum Sonntag » Biuret — Mama [Live]
von Patrick um 22:21 Uhr in Multimedia, Musik
Etwas spät bin ich heute dran mit dem Sonntagsvideo; der Sonntag ist fast vorbei. Ich hatte eigentlich gehofft, noch einen anderen Beitrag zwischen die Flut an Videos der letzten Zeit zu stellen. Wie man sieht, habe ich es heute nicht mehr geschafft. Nichtsdestotrotz möchte ich an der Rubrik des sonntäglichen Videos festhalten. In den nächsten Tagen geht es dann aber auch mit dem Bericht von meiner Usbekistanreise weiter. Vorher kommt Usbekistan aber noch kurz zu mir, denn zufällig ist die usbekische Reiseleiterin gerade im Land und sogar in der Stadt, was wir für ein kleines Treffen nutzen werden. Sehr nett.
Musikalisch geht es heute wieder einmal nach Korea und wieder einmal gibt es eine Livedarbietung. Und die, die ich euch heute zeigen möchte, ist mir in den letzten Tagen auch ganz besonders ans Herz gewachsen: Eine sehr kraftvollen Performance der koreanischen Indie-Band Biuret vom Ssamzie Sound Festival (dem wichtigsten Festival für Indie-Musik in Korea) aus dem Jahre 2002.
Dass asiatische Mädchen nicht nur zuckersüßen Plastikpop machen, sondern auch mal richtig das Haus rocken können, notfalls sogar in High Heels, haben ja letztens schon Mono bewiesen. So schön kann es sein, wenn Frauen ihre Gitarren malträtieren. Viel Spaß damit [und falls jemand die Telefonnummer der Sängerin kennt, bitte melden… :) ]:
Musik zum Feiertag » Antony & The Johnsons — Hope There’s Someone
von Patrick um 13:27 Uhr in Multimedia, Musik, Persönliches
Wenn ich eine Liste der besten Live-Auftritte führen würde, die ich in meinem — an gesehenen Live-Auftritten einigermaßen reichen — Leben je gesehen habe, dann wäre Antony mit seinen Johnsons in jedem Fall ganz oben mit dabei. Mittlerweile schaue ich mir nicht mehr so viele Konzerte an, da mich die meisten Live-Darbietungen nicht mehr so reizen, wie es die letzten 15 Jahre lang der Fall war. Vielleicht werde ich auch einfach nur alt.
Antony & The Johnsons würde ich mir jedenfalls — hätte ich die Gelegenheit — immer wieder ansehen. Bisher geschehen zweimal in London und einmal in der Bonner Oper. Und jedes dieser drei Konzerte war großartig. Antony gehört für mich ganz sicher zu den Musikern, die live um ein Vielfaches mehr beeindrucken, als konserviert.
Und ich denke auch, dass von diesen Qualitäten ein wenig beim Ansehen des Videos zu erahnen ist: Hope There’s Someone.
Musik zum Sonntag » John Cale — Hallelujah
von Patrick um 09:24 Uhr in Multimedia, Musik
Morgen ist Heiligabend, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Überall brennt schon seit Wochen die Weihnachtsbeleuchtung, die Innenstädte quellen über vor latent (oder weniger latent) aggressiven Menschen im Weihnachtsstress. Im Radio würde ich mich wohl vor Whams "Last Christmas" und ähnlichen Weihnachtsevergreens nicht retten können — würde ich Radio hören.
Das weihnachtlichste Video zum Sonntag, zu dem ich mich hinreißen lasse, ist eine Coverversion eines Klassikers des großartigen Leonard Cohen, hier in einer stimmigen Live-Interpretation von Ex-Velvet Underground John Cale: Hallelujah.
Noch weihnachtlicher wäre zugegeben die bekanntere Version von Jeff Buckley, die lässt sich aber dank Sony BMG nicht einbetten und John Cale ist in seiner Interpretation des Songs wohl auch etwas näher an Lenny Cohens Original als Buckley.
Massive Kommentar‑ und Trackback-Spam Attacke
von Patrick um 21:45 Uhr in Internes

Ich weiß ja nicht, was heute auf anderen Wordpress-Blogs so los ist, aber ich darf mich hier und heute über eine zweifelhafte Beliebtheit bei ziemlich heftigen Spammern "erfreuen". Innerhalb von 10 Stunden wurden — trotz aktivierten Anti-Spam-Plugins Akismet (welches ca. 60 Prozent direkt eliminierte), Math Comment Spam Protection, Simple Trackback Validation und kurzfristig noch zusätzlich installiertem Bad Behavior — mehr als 500 Spam-Kommentare — hauptsächlich in Form von Pingbacks — in meine Datenbank eingetragen.
Das Unangenehme bei der Sache ist, dass die Pingbacks von Servern mit einer Vielzahl von IP-Adressen, auf denen tatsächlich Seiten abgelegt sind, die auf mein Blog — und hunderte andere — verlinken. Die entsprechenden Domains sind dabei nach dem Schema a07*.(net|com) aufgebaut und quellen über vor P0rn-Keywords. Naja, ich hoffe mal, die Welle ebbt bald ab. Die Kommentarfunktion ist jedenfalls vorerst auf "manuelle Moderation" gesetzt.
[Update 18.12.2007]: Nach der Analyse meiner Server-Logfiles versuche ich es mal mit folgendem Eintrag in der .htaccess-Datei:
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} "^The Incutio XML-RPC PHP Library$"
RewriteRule ^.*$ - [F]
Mal sehen, ob es etwas bringt. Zumindest hatten alle Spam-Attacken den User-Agent "The Incutio XML-RPC PHP Library". Laut den Logfiles waren es weit über 1000 Trackback-Versuche. Einige wurden serverseitig geblockt, andere gingen durch. Die Attacken gingen heute jedenfalls munter weiter. Als hätte man sonst nichts zu tun…
[Update 19.12.2007]: Die Angriffe gehen zwar unverändert weiter, durch den oben erwähnten Eintrag in die .htaccess-Datei ist aber kein Eintrag mehr zustande gekommen. Die Angriffe scheinen von einem Bot-Netz zu kommen, da die Einträge von verschiedensten IP-Adressen aus der ganzen Welt versucht werden, die zumindest zum Teil normale Einwahl-IPs diverser Telcos zu sein scheinen. Habe jetzt mal testweise eine Bot-Falle auf der Seite implementiert und werde mal beobachten, was diese so an Daten liefert. Wenn es etwas interessantes gibt, werde ich darüber berichten…
Musik zum Sonntag » Asobi Seksu — Thursday
von Patrick um 10:16 Uhr in Multimedia, Musik
Heute ist zwar Sonntag und nicht Donnerstag, aber "Thursday" von Asobi Seksu aus Brooklyn/New York ist einfach zu schön, um den Song heute nicht hier vorzustellen. Ein schönes Lied, ein schönes Video und außerdem einer meiner momentanen Lieblingssongs. Viel Spaß und einen schönen und entspannten Sonntag!
Usbekistan » Reisebericht: Prolog
von Patrick um 18:47 Uhr in Reisen

Flagge der Republik Usbekistan
Nach Usbekistan sollte es nun also gehen. Ich gebe zu: Bevor ich mich entschlossen hatte, nach Usbekistan zu reisen, wusste ich praktisch nichts über dieses Land und insgesamt auch recht wenig über die gesamte Region Zentralasien. Wie kommt man nun überhaupt dazu, eine Reise dort hin unternehmen zu wollen — in ein Land, bei dem viele Menschen zunächst vermuten man wolle sie veräppeln, wenn man ihre Frage nach dem Urlaubsziel mit "Usbekistan" beantwortet? Ich kann an dieser Stelle natürlich nur für mich sprechen.
Zum ersten Mal trat Usbekistan vor etwa zwei bis drei Jahren in mein Bewusstsein, als ich einen Stand des usbekischen Fremdenverkehrsamts auf einer Reisemesse sah. Sofort beeindruckten mich die ausgestellten Bilder, auch reizte mich die Wüste und natürlich die Geschichte, die eng mit der alten Seidenstraße verknüpft ist. Auf meiner virtuellen Liste der zu bereisenden Länder machte ich mir bereits damals den Vermerk "unbedingt irgendwann mal hinfahren". Konkret wurde es, als ich meinen diesjährigen Resturlaub vor mir hatte und außerdem das dringende Gefühl, noch einmal etwas ganz anderes sehen zu wollen. Da ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel Zeit hatte, mich auf eine Reise ordentlich vorzubereiten — was in meinen Augen unbedingt notwendig ist, wenn man in eine sehr andere Kultur als die eigene eintaucht — und schon länger überlegte, einmal eine organisierte Gruppenreise zu testen, sah ich mir die Angebote verschiedener Reiseveranstalter an. Unter den Reisen, die in meinem Urlaubszeitraum angeboten wurden, schieden die meisten schon aus Kostengründen aus, übrig blieben Rundreisen durch Marokko und Usbekistan.
Musik zum Sonntag » Rachid Taha — Ya Rayah
von Patrick um 14:38 Uhr in Multimedia, Musik
Es ist schon wieder Sonntag, das Wetter ist bescheiden, bald ist Weihnachten. Zeit also für etwas zünftige Raï-Musik. Heute gibt es zum Sonntag ein Video des algerisch-französischem Rachid Taha und zwar seinen "Klassiker" Ya Rayah in einer schönen Live-Version. Viel Spaß damit und einen schönen Sonntag!
Musik zum Sonntag » Mono — Moonlight
von Patrick um 12:48 Uhr in Multimedia, Musik
Es wird wieder einmal Zeit, eine regelmäßige Rubrik einzuführen. Ein wenig halbherzig habe ich etwas ähnliches ja schon zuvor getan, jetzt möchte ich es einfach zu einer Institution machen. Jeden Sonntag werde ich jetzt ein Musikvideo hier einstellen, ohne großartig viel dazu zu schreiben oder näher auf den Künstler einzugehen. Einfach ein wenig schöne Musik zum Wochenende, die vielleicht Lust auf mehr macht oder ein paar Minuten Freunde bringt.
Also, gar nicht weiter schwafeln, los geht’s mit einem meiner absoluten Lieblingssongs einer meiner Lieblingsbands, der schon seit Wochen auf Dauerreplay bei mir läuft, hier in einer Liveversion:
Thailändische Geister in der Werbung
von Patrick um 17:23 Uhr in Kurioses, Multimedia
Wo wir gerade beim Thema Gespenster bzw. Geister sind:
Ein Werbespot aus Thailand, der uns die dortige, durchaus bizarre Geisterwelt ein wenig näher bringt. Großartig.
Via Popagandhi, zurzeit eine Quelle des südostasiatischen Video-Frohsinns.
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