Der Zoll und ich, Teil II: Die "Aussetzung der Überlassung"
von Patrick um 22:02 Uhr in Kurioses, Persönliches
Vor einigen Tagen habe ich Post vom Zollamt erhalten. Nein, meine DVDs waren es natürlich nicht. Stattdessen wurde mir die — und nun bitte festhalten — "Aussetzung der Überlassung" meiner DVDs noch einmal offiziell und schriftlich bestätigt. Aussetzung der Überlassung? Wer bitte denkt sich denn so etwas aus? So schön schreckliche Amtssprache kann man vermutlich auch nur in deutscher Sprache schöpfen. Wenn zu diesem Zweck unbedingt "ung"-Wörter verwendet werden müssen, bitte. Dann hätte man dieses wundervolle (Standard?) Formular ja zumindest "Vorübergehende Einbehaltung" oder ähnliches nennen können, aber "Aussetzung der Überlassung"? Ich fasse es nicht.
Kulinarische Reisevorbereitung II
von Patrick um 23:51 Uhr in Kulinarisches, Persönliches, Reisen
Mein selbstgemachtes Kimchi schmeckt mittelprächtig. Prinzipiell könnte man es unter formalen Aspekten als gelungen ansehen: Es ist weder schimmelig noch schlägt mir der Konsum auf Magen und/oder Darm, noch hat es — abgesehen vom ziemlich markantem Geruch meines Kühlschranks — andere ausgesprochen negative Eigenschaften. Aber so richtig lecker ist es einfach nicht. Da war die Version aus dem Glas definitiv besser.
Zuviel Ingwer könnte man meinen und zu wenig Chili. Ich werde meine Versuche jedenfalls noch nicht ganz aufgeben. Und in Korea komme ich ja ohnehin nicht um Kimchi herum. Also mal tapfer weiter trainieren… :)
Das Leid und die Schrecken der Welt im Wettbewerb
von Patrick um 21:29 Uhr in Persönliches, Sehen
"Arko Datta, India, Reuters, 2004.
Woman mourns relative killed in tsunami, Cuddalore, India, Tamil Nadu, 28 December 2004About the image
Datta had to shoot fast, before they took the bloated body away. He felt that its gruesomeness would’ve distracted too much from the grieving subject of the picture, so he decided just to include the hand."
Die Bildergalerien der Internetpräsenz des World Press Photo Awards hinterlassen bei mir sehr ambivalente Empfindungen: Zum einen das Entsetzen über die auf den Pressefotos dokumentierten Schrecken und das Leid, das größtenteils Menschen einander antun. Zum anderen aber auch das abgestoßen sein von der scheinbaren Professionalität und Abgebrühtheit der Pressefotografen auf der Suche nach dem "perfekten Schuss". So gut auch viele der Fotos sein mögen, so viel sie zum Teil vielleicht auch bewirkt haben mögen, so frage ich mich doch bei vielen der Fotos, ob die abgelichteten Szenen nicht private Momente hätten bleiben sollen oder wie "legitim" es ist die Kamera auf Szenen zu richten, die man durch Eingreifen möglicherweise verändern könnte. Das ästhetische Erschauern angesichts des Leids anderer Menschen lässt bei mir in vielen Fällen das schale Gefühl von Voyeurismus und Sensationslust zurück.
Kulinarische Reisevorbereitung I
von Patrick um 22:26 Uhr in Kulinarisches, Persönliches, Reisen
Nicht ganz alltägliche Reisen erfordern nicht ganz alltägliche Vorbereitungen. Der Besuch in einem koreanischen Restaurant und ein im Asialaden erstandenes Glas Kimchi haben mich auf den Geschmack des koreanischen Nationalgerichts gebracht. Dieses ist vielleicht nicht unbedingt für den durchschnittlichen deutschen Gaumen gemacht, schmeckt mir aber bisher sehr gut. Um weiter für den anstehenden Urlaub zu trainieren (denn dort wird es zu jeder Mahlzeit serviert), habe ich beschlossen, doch einfach mal ein Kimchi-Rezept aus der mir vom koreanischen Fremdenverkehrsamt überlassenen Broschüre "Die bekanntesten Gerichte Koreas" selbst auszuprobieren. Und wenn’s vor SARS schützt, schützt’s vielleicht auch vor der Vogelgrippe… Huch, eigentlich meinte ich das gar nicht ernst… Hihi, hier ist der Beweis: Kimchi heilt alles!
Die dunkle Seite des Web 2.0
von Patrick um 20:31 Uhr in Technik
"Weblog-Schreiber lassen sich im Internet über ihre Hobbys und Chefs aus. Auf Netzwerk-Plattformen können ganze Freundes‑ und Kollegenkreise der Mitglieder erklickt werden. Online gespeicherte Fotos verraten, wo man den letzten Urlaub verbracht und wie man sich dort benommen hat. Viele neue Webdienste basieren als "soziale Software" auf Informationen, mit denen ihre Nutzer sie füttern. Machen sie sich damit durchsichtig, ohne auf mögliche negative Folgen zu achten?"
Ein recht interessanter Beitrag auf tagesschau.de über das so genannte "Web 2.0", assoziierte Konzepte und Technologien (Blogs, Podcasts, RSS Feeds, "Social Software") und die damit verbundenen Risiken in Bezug auf den Datenschutz. Nichts wirklich neues, aber in Verbindung mit den weiterführenden Links eine ganz gute Zusammenfassung.
"Under Construction"
von Patrick um 23:02 Uhr in Internes
Von den paar Lesern, die sich bisher mehr oder weniger regelmäßig auf diese Seite verirren, wird vielleicht der ein oder andere von Zeit zu Zeit kleine Änderungen bemerken. Ich bin natürlich immer noch (und wahrscheinlich ständig) dabei, das Blog und alles, was damit zusammenhängt, zu optimieren und neue, (in meinen Augen) nützliche Funktionen einzubauen. Zuletzt habe ich die Anzeige der Beiträge auf der Eingangsseite auf die ersten paar Zeilen begrenzt, um bei längeren Postings die Seite nicht ewig groß werden zu lassen. Außerdem auf WordPress 2.0.1 aktualisiert.
Also: Nicht irritieren lassen, am Grundgerüst und Inhalt wird sich zunächst nichts substanziell verändern.
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